Wenn´s schnell gehen muss…

Im Idealfall überlässt man das Fotografieren nicht seiner Kamera, sondern stellt alles selbst ein. Das heißt also man möchte nicht im Automatikmodus fotografieren, sondern im „M“ Modus – also im manuellen Modus.

Das ist ein löbliches Ziel, aber was ist, wenn es mal schnell gehen muss und man nicht die Zeit hat, alle Einstellungen vorzunehmen, oder man einfach noch nicht zu 100% „sattelfest“ ist?

Wenn man z.B. Tiere in der freien Natur, spielende Kinder, Hochzeiten oder sonstige Veranstaltungen fotografiert, wo sich die Situation und das Licht in Sekundenbruchteilen ändert, dann muss es einfach schnell gehen. Dann kann man nicht erst in aller Ruhe ISO, Blende und Belichtungszeit einstellen, denn dann ist der Moment vorbei, das Bild verpasst.

Es ist ein hartnäckiges Gerücht (und wirklich kompletter Bullshit), das gute Fotografen, oder gar Profis immer und ausschließlich im „M“ Modus fotografieren.

Erfahrene Fotografen – ganz egal ob ambitionierter Amateur, oder versierter Profi – machen gar kein Gewese um den verwendeten Modus. Dem Bild sieht man den Modus nämlich nicht an und am Ende zählt nur das Ergebnis.

Sie verwenden den Modus, der der Situation angemessen ist und das beste Resultat verspricht. Und natürlich kann das auch eine Halbautomatik sein. Es gibt absolut nichts an Blendenautomativ, oder Zeitautomatik (S/Tv, A/Av) auszusetzen. Warum auch? Erfahrene Fotografen sind ja nicht doof und wissen die Vorteile der verschiedenen Modi sinnvoll für sich zu nutzen.

Genauso kann es sich mit Auto ISO verhalten. Ich selbst habe viele Veranstaltungen in der Zeitautomatik (bei Canon Av, bei anderen Herstellern S) bei Auto ISO fotografiert. So kann ich die Blende als gestalterisches Element wählen und mich komplett auf die Bildkomposition, und/oder die Situation konzentrieren. Oft muss man einfach schnell sein, um den richtigen Moment einzufangen.

Pro-Tipps:

  1. Wenn Du mit Auto ISO fotografierst, dann schau, dass Du den Wert begrenzt. Du kannst in Deiner Kamera (ins Handbuch schauen) einstellen, dass bei Auto ISO der Wert nicht über z.B. 6.400 ISO geht. Damit verhinderst Du unnötig extrem hohe ISO Werte, die die Kamera sonst wahrscheinlich in entsprechenden Situationen wählen würde.
  2. Fotografierst Du im Av/A Modus, dann solltest Du – speziell in Situationen in denen eine gewisse Bewegung zu erwarten ist (Events, Menschen generell) – die max. Verschlusszeit begrenzen. Auch das kann man bei vielen (nicht allen) Kameras im Menü einstellen. So ist eine max. Verschlusszeit von 1/160 beispielsweise für die Eventfotografie aus meiner Erfahrung recht brauchbar. Würde man das nicht begrenzen, würde die Kamera im Av/A Modus notfalls die Belichtungszeit zu lang wählen und es käme zu Bewegungsunschärfe.

Also lass Dir nicht erzählen, dass man nur im „M“ Modus „richtig“ fotografiert, sondern wähle den Modus, der für Dich und die Situation am sinnvollsten ist. Und im Notfall ist es sogar immer noch besser, Du knipst in der Vollautomatik, als dass das Bild nicht gemacht und der Moment verloren ist.

Schau Dir dazu auch gerne die folgenden Videos an.

In diesem Video zeige ich übrigens ein paar Tipps zum „schnellen Shooten“ mit der Canon EOS M50

Scharfe Bilder auf Facebook

Du kennst das wahrscheinlich auch. Wenn man Bilder auf Facebook hochläd und sich dann wundert, warum die Bilder nicht scharf sind, oder matschig aussehen.

Facebook muss natürlich auch ein wenig Speicherplatz sparen und komprimiert die Bilder und das nicht gerade elegant. Dadurch geht oft Schärfe verloren und die Bilder sehen nicht mehr gut aus.

In Fotogruppen muss man sich dann manchmal auch noch anhören, dass das Bild nicht scharf ist (das ist dann gleichbedeutend mit „das Bild ist schlecht“).

Und dann schaut man sich Bilder von anderen an und fragt sich: Warum sind die scharf und meine nicht?

Dabei ist die Lösung relativ einfach.

Vorraussetzung ist natürlich, dass die Bilder, die man hochladen will, scharf sind. Das dürfte sich von selbst verstehen.

Und dann gibt es zwei ganz einfache „Regeln“ die man anwenden kann, damit die Bilder auch nach dem Hochladen auf Facebook scharf bleiben

  1. Bilder vorher skalieren auf ca. 2048px an der langen Kante
  2. Bilder nicht mit der Smartphone-App hochladen, sondern vom Computer

Die 2048px sind die Angabe von Facebook für die ideale Bildgröße (lange Kante). Das muss man nicht ganz exakt machen, aber in der Nähe sollte man schon sein. Ich skaliere meine Bilder beim Export aus Lightroom auf eine Kantenlänge von 2.500px und erziele damit einwandfreie Ergebnisse.

Der Grund ist, je mehr Facebook komprimieren muss, um so schlechter wird die Qualität. Ist das Bild bereits einigermaßen in der Größe der von Facebook gewünschten Größe, muss Facebook nicht mehr viel komprimieren und es verliert so keine, oder weniger Qualität.

Die Smartphone-App von Facebook (gilt auch für Tablet) neigt auch dazu, die Bilder pauschal mehr zu komprimieren, als wenn man Bilder direkt vom PC oder Laptop über den Browser hochläd.

Tipp: Wenn Du Deine Bilder in einem Programm, wie Lightroom, oder CaptureOne verwaltest, dann kannst Du dir Export-Vorgaben oder -Rezepte erstellen, die Deine Bilder genau mit den richtigen Maßen exportieren. Das geht vermutlich auch mit den meisten anderen Programmen mit denen man Bilder verwaltet und bearbeitet auf die eine oder andere Art und Weise.

Wenn Du wissen willst, wie das in Lightroom funktioniert und grundsätzlich lernen willst, wie man mit Lightroom Bilder verwaltet, bearbeitet und exportiert, dann schau Dir mal meinen Kurs „Lightroom lernen KOMPAKT“ an.

10 Gründe warum Du online fotografieren lernen solltest

Es gibt viele Arten fotografieren zu lernen. Du kannst Bücher lesen, VHS Kurse besuchen, YouTube Videos schauen, Online Kurse absolvieren, oder einen fotografierenden Freund fragen, ob er oder sie dir hilft. Es gibt dabei auch nicht die richtige, oder die falsche Lernmethode, denn jeder lernt ein wenig anders.

Sicher haben auch die Methoden alle ihre Vor- und Nachteile, aber bei einer Lernmethode überwiegen die Vorteile die Nachteile deutlich, gegenüber allen anderen Lernmethoden.

In diesem Beitrag erkläre ich Dir, warum Online Kurse die perfekte Methode sind, um fotografieren zu lernen.

Online Fotografieren Lernen

Die Methoden: Vor- und Nachteile im Überblick

Bücher

Bücher sind eine tolle Methode, wenn man komplett alleine und für sich lernen will. Man kann immer wieder nachlesen und das Gelernte vertiefen. Aber man kann niemanden Fragen, sich nicht austauschen und oft sind Bücher einfach auch sehr trockener Lernstoff.

VHS Kurse

Ob bei der VHS, oder beim lokalen Fotoladen, der Einsteigerworkshops anbietet: Man lernt die Grundlagen der Fotografie mit vielen Gleichgesinnten. Leider oft mit zu vielen Gleichgesinnten. Denn wenn 15 oder 20 „Schüler“ in einem Raum von einem „Lehrer“ betreut werden, bleibt die Individualität leider auf der Strecke. Dadurch, dass es sehr viele Teilnehmer sind, sind solche Kurse zwar meist relativ günstig und wenn der Preis dein Hauptkriterium ist, dann bist Du hier bestimmt gut aufgehoben. Solche Kurse gehen oft über zwei Tage mit mehreren Stunden pro Tag. Das bedeutet zwei mal Anfahrt, Parkplatz suchen und bezahlen etc. Toll ist, dass man dem Kursleiter direkt Fragen stellen kann – sofern es die Menge der Teilnehmer und der Stundenplan zulassen. Aber ist der Kurs vorbei, ist er eben vorbei. Wiederholen oder vertiefen von Inhalten ist natürlich nicht möglich.

Workshops vor Ort

Ich untescheide hier sehr klar zwischen dem Erlernen von fotografischen Basics, wie ISO, Blende, Belichtungszeit, Fokus, Bildgestaltung und grundlegenden Kamerafunktionen und Workshops, in denen oft tiefergehendes Spezialwissen vermittelt wird. Solche Workshops sind zurecht relativ teuer, aber dafür bist du vielleicht auch nur mit zwei oder drei anderen Teilnehmern am Start und die Betreuung ist sehr individuell. Aber wenn du z.B. einen Portraitworkshop, oder einen Blitzworkshop besuchst, dann sollest du bereits Deine Kamera im Griff haben und nicht mehr über das Belichtungsdreieck nachdenken müssen. Für Anfänger ist das nichts, weil sie völlig überfordert wären.

CORONA UPDATE: Beide Methoden – VHS Kurse und Workshops – sind aktuell in Zeiten der Corona-Pandemie natürlich gar nicht, oder nur sehr eingeschränkt, nutzbar und damit zur Zeit im Prinzip ungeeignet, fotografieren zu lernen.

YouTube Tutorials

Ich liebe YouTube Tutorials. Ich habe ja selbst einen Kanal auf dem ich Wissen kostenlos weitergebe. Es gibt fast kein Thema zu dem es auf YouTube nicht unzählige Inhalte gibt. Und natürlich kann man auf YouTube bestimmt fotografieren lernen. Aber das Ganze hat einen wesentlichen Nachteil: Man muss sich alles zusammensuchen, oft aus vielen verschiedenen Kanälen. Außerdem kann man natürlich niemandem Fragen stellen, wenn man etwas nicht verstanden hat. Tutorials (auch außerhalb von YouTube) sind meistens wie eine Art Kochrezept. Man bekommt ein Gericht gezeigt und man bekommt gezeigt, wie man es nachkochen kann. Aber kochen (oder eben fotografieren) lernt man dadurch nicht. Passt nur eine Zutat beim Nachkochen nicht, steht man dumm da und weiß meistens nicht weiter. Solche Tutorials sind gut, wenn man bereits gewisse Grundlagen hat, aber zum fotografieren lernen für Anfänger sind sie selten wirklich geeignet.

Den fotografierenden Freund fragen

Vielleicht hast Du ja einen Freund, oder eine Freundin der oder die Fotograf(in) ist. Wenn dieser Freund dann auch noch viel Geduld und Zeit hat und in der Lage ist die Grundlagen der Fotografie so zu vermitteln, dass du sie verstehst: Volltreffer. Aber mal ehrlich: Wer hat schon so einen Freund?

Die Vorteile eines Online Kurses

Ein Online Kurs hat gegenüber den anderen Lernmethoden klare Vorteile. Wie bereits erwähnt, kommt es natürlich immer auf den persönlichen Lerntyp an, aber folgende Vorteile sind offensichtlich und sollten bei der Wahl der Lernmethode in Betracht gezogen werden.

1. Räumliche Unabhängigkeit

Der erste große Vorteil eines Online Kurses ganz klar die räumliche Unabhängigkeit. Viele Kursteilnehmer könnten gar nicht teilnehmen, weil die Anreise zu weit wäre und dadurch zu kostenintensiv. Online fotografieren lernen bietet dir die Möglichkeit, dich von überall aus weiterzubilden. Egal ob Zuhause am Schreibtisch, beim Warten am Bahnhof oder Abends auf dem Sofa. Das Einzige was Du brauchst ist eine Internetverbindung und einen Computer, Tablet oder ein Smartphone.

2. Zeitliche Unabhängigkeit

Der nächste klare Vorteil eines Online Kurses gegenüber den meisten anderen Methoden fotografieren zu lernen, ist die zeitliche Unabhängigkeit. Einen Online Kurs kannst Du machen, wann immer Du willst und wann immer er in Deinen Zeitplan passt. Du kannst Dich ein komplettes Wochenende, oder mehrere Abende hintereinander hinsetzen und den Kurs durcharbeiten, oder Du lernst je eine Lektion an vielen einzelnen Tagen. Ob morgens im Bett eine halbe Stunde, oder abends auf der Couch eine oder zwei Stunden. Ort und eben auch Zeit sind dabei völlig Dir überlassen.

3. Lernen im eigenen Tempo

Dir geht eine Lektion zu schnell (oder zu langsam)? Kein Problem. Online fotografieren lernen bietet den großen Vorteil, dass Du in Deinem ganz eigenen Tempo lernen kannst. Eine Lektion anschauen und dann das Gesehene erst mal praktisch verarbeiten ist bei einem Online Kurs eben kein Problem. Niemand drängt Dich, aber Du musst auch auf niemanden warten, wenn Du Inhalte einfach schneller verstanden hast. Das Kurstempo richtet sich nach Dir und Deinen Anforderungen. Schneller, langsamer, Du entscheidest.

4. Wiederholen so oft Du willst

Die Inhalte hast Du beim ersten Anschauen noch nicht 100%ig verstanden? Schau sie Dir einfach noch einmal an. So oft Du willst. Anschauen, nachmachen, wiederholen. Bis die Sache sitzt. Bis Du das Wissen verinnerlicht hast. Auch wenn es nur der Teil eines Lernvideos ist, Du kannst es einfach zurückspulen und noch mal anschauen.

5. Updates und neue Lerninhalte

Ein Online Kurs ist – im Gegensatz zu vermutlich allen anderen Lernmethoden – kein statisches Gebilde, nichts starres, sondern dynamisch und entwickelt sich weiter. Bei Bedarf können jederzeit neue Inhalte ergänzt, oder ältere Inhalte aktualisiert werden. So bleibt Dein Kurs immer auf dem neusten Stand und entwickelt sich weiter. Und Du entwickelst dich mit ihm weiter.

6. Preiswert(er)

Unterm Strich ist ein Online Kurs preiswerter im Verhältnis zu dem was er bietet, als die meisten anderen Methoden um fotografieren zu lernen. Auch wenn der Dozent sich sehr viel Mühe gegeben und eine Menge Arbeit in so einen Fotokurs gesteckt hat, so macht er das eben nur einmal wenn er den Online Kurs produziert. Und auch wenn dieser einmalige Aufwand erheblich größer ist als bei anderen Methoden, so muss er eben nur einmal aufgewendet werden. Du profitierst also von der Tatsache, dass ein Online Kurs immer wieder genutzt werden kann, ohne dass für den Dozenten (nennenswerter) zusätzlicher Aufwand entsteht. Dadurch kann der Preis für dich auch relativ gering gehalten werden. Bei einem (offline) Kurs, Workshop, oder auch bei einem Online Seminar das live (z.B. per Videokonferenz) abgehalten wird, sieht das schon anders aus.

Und auch wenn z.B. ein Buch meistens weniger kostet, als ein Online Kurs zum fotografieren lernen, so bietet es halt auch deutlich weniger, schon alleine weil man sich kaum mit anderen Teilnehmer oder dem Dozenten austauschen und Fragen stellen kann. Zumindest bei meinem Online Kurs „Fotografieren lernen KOMPAKT“ hast Du aber fast jederzeit die Möglicheit mich zu kontaktieren, oder in der exklusiven Facebook Gruppe zum Fotokurs Fragen zu stellen.

7. Zuverlässigkeit

Gerade in Zeiten von Corona weiß man heute kaum, ob der gewünschte Fotokurs bei der VHS, oder einem anderen Anbieter offline auch wirklich wie geplant stattfinden kann. Ein Online Kurs findet auf jeden Fall statt und zwar dann wann es dir am besten passt. Selbst, wenn der Dozent krank wird, oder nicht ausreichend Teilnehmer zusammen kommen (was es bei einem Online Kurs ja gar nicht gibt) findet der Kurs statt. Jemand müsste schon „das Internet löschen“, aber das dürfte wohl kaum passieren. Zu einem Online Kurs kannst Du auch nicht zu spät kommen, weil Du im Verkehr steckst. Du verpasst ihn auch nicht, wenn Du selbst mit einer Erkältung im Bett liegst. Der Kurs findet statt. Ohne wenn und aber. Zuverlässig. Wann Du es willst.

8. Optimierter Inhalt

Die Inhalte (m)eines Online Kurses sind auf das Lernziel optimiert. Es gibt Videos, Texte, Links. Praxisübungen und Tests, um das Gelernte für Dich selbst zu überprüfen.

Das Meiste lässt sich im Video perfekt vermitteln. Man kann zuschauen und -hören und sieht, was wie gemacht wird. Manches will man dann aber noch mal nachlesen und erhält entsprechende Texte, oder man will es vertiefen und kann sich weiterführende Links anschauen. Durch Praxisaufgaben und -Übungen kann man das Gelernte sofort in die Tat umsetzen, denn durch üben lernt man erst richtig fotografieren. Und damit man eine Einschätzung hat, wo man bereits in Bezug auf das Wissen um die Fotografie steht, ergänzen Selbsttests (m)einen Online Kurs perfekt.

Aber vor allem gibt es einen roten Faden dem solche Kurse folgen und bei dem die Lerninhalte sinnvoll aufeinander aufbauen. Es ist wenig sinnvoll sich mit Kameratechnik auseinanderzusetzen, wenn man keine Ahnung vom Belichtungsdreieck hat. Außerdem hat man alle Inhalte logisch strukturiert an einem Ort und kann sich das oft stundenlange Zusammensuchen von einzelnen YouTube Tutorials sparen.

9. Austausch mit anderen

Auch wenn es erst mal komisch klingt, weil man einen Online Kurs ja in der Regel eher alleine macht, aber es gibt wunderbare Möglichkeiten sich mit anderen Kursteilnehmern und dem Dozenten auszutauschen. Und dieser Austausch ist wichtig, um sich Feedback zu holen und offene Fragen zu klären. Bei meinen Online Kursen gibt es die Mitgliedschaft in einer exklusiven, geschlossenen Facebook Gruppe gratis dazu. Hier kannst Du dich mit anderen Fotobegeisterten vernetzen und Dir weitere Hilfe und Tipps zum fotografieren lernen holen. Der Kurs ist also nicht irgendwann einfach vorbei, sondern erst der Anfang deiner fotografischen Reise, bei der dich die Community unterstützt. In der Gruppe gibt es auch live Bildbesprechungen, Challenges und weiterführende Tipps rund um die Fotografie und Bildbearbeitung.

10. Nachhaltigkeit

Da ein Online Kurs eben online stattfindet und keine physische Präsenz von dir erfordert, musst Du nicht mit dem Auto irgendwo hinfahren. Das mag erst mal banal klingen, aber wären alle Teilnehmer meiner Online Kurse zu mir gefahren um an einem Kurs, oder Workshop teilzunehmen, wären das eine Menge Fahrtkilometer und jede Menge Abgase gewesen, die in die Luft geschleudert worden wären.

Und die Nachteile?

In meinen Augen gibt es nur einen möglichen Nachteil online fotografieren zu lernen. Du musst aus eigener Motivation entscheiden zu welchem Zeitpunkt Du damit anfangen möchtest, ohne dass es ein festes Datum und einen festen Ort gibt. Für das selbstständige Lernen brauchst Du ein wenig Disziplin und Durchhaltevermögen. Vor dir wird niemand stehen, der prüft ob Du anwesend bist, oder nicht. Was kannst Du dagegen tun? Ich empfehle dir feste Zeiten in den Kalender einzutragen, an denen Du dich bewusst mit dem fotografieren lernen beschäftigen möchtest. Ein fest geplanter Termin wird eher wahrgenommen. Außerdem solltest Du die digitalen Inhalte der Reihe nach durcharbeiten und Ablenkung vermeiden. Du wirst stolz auf dich sein, den Kurs absolviert zu haben und wirst mit Sicherheit die Erfolge für Deine Fotografie sehr schnell merken.

Aber denk daran: (Nur) Übung macht den Meister. Nach beenden des Online Kurses geht es erst richtig los mit üben, üben, üben. Viel Spaß dabei!

Weiterführende Links

Lightroom lernen KOMPAKT – Der Einsteigerkurs in die Bildbearbeitung mit Adobe Lightroom

Der Kurs, in dem du alles zur Bildbearbeitung mit Lightroom lernst. Von der Bilderverwaltung und -organisation, Bildbearbeitung, Tricks und Pro-Tipps, bis zum Export deiner Fotos. Hole das Optimum aus deinen Bildern heraus!

In diesem Kurs lernst Du:

  • Was Adobe Lightroom Classic ist und wie Du damit Deine Bilder optmierst. Einfach und verständlich.
  • Wie das Programm aufgebaut ist und wie es funktioniert, ohne Dich mit technischen Details zu belasten.
  • Das Lightroom kein Ungeheuer ist, sondern Deinen Bildern den letzten Schliff verpassen wird.
  • Wie Du Deine Bilder organisierst, in Ordnung hältst, optimierst und veröffentlichst
  • Den praktischen Umgang mit Adobe Lightroom. Kompakt. Verständlich. Ohne Schnickschnack.
  • Das alles sehr kompakt, praxisnah, mit konkreten Beispielen und Abläufen und ohne Firlefanz. Viel hilft nicht immer viel.
  • Du bekommst Zugang zur exklusiven Facebook Gruppe, um Dich mit dem Dozenten und anderen Teilnehmern auszutauschen.

Kompakt. Verständlich. Ohne Schnickschnack.

Bildbearbeitung gehört zur Fotografie, wie das Drücken des Auslösers. Hier geht es nicht um massive Bildmanipulation, aufwändige Beautyretusche, oder Fotocomposings, sondern um die (RAW-) Entwicklung und Optimierung Deiner Bilder.

Der Kurs richtet sich an Fotografen, die Ihren Bildern den letzten Schliff geben wollen und keine oder nur geringe Vorkenntnisse in der Bildbearbeitung mit Adobe Lightroom Classic haben.

Teste Dein Fotografiewissen

Eine neue Kamera ist ein tolles Werkzeug, macht aber keine besseren Bilder für Dich. Nur, wenn Du dich in der Fotografie auskennst und verstehst wie z.B. ISO, Blende und Belichtungszeit zusamenhängen, was ein Weißabgleich ist und wozu man ein Histogramm braucht, wirst Du bessere Fotos machen.

Wie gut kennst Du dich in den Grundlagen der Fotografie aus? Wo sind Deine Wissenslücken und was solltest Du noch lernen? Dieser Test verrät es Dir.

Hier geht´s zum Test

Panoramafreiheit – was darf fotografiert werden und welche Gesetze müssen bei einer Veröffentlichung Beachtung finden?

Ein Gastartikel von Juraforum.de

Die Panoramafreiheit bzw. Straßenbildfreiheit schränkt das Urheberrecht ein (§59 UrhG). Voraussetzung ist, dass das Objekt dem Urheberrecht unterliegt und eine kommerzielle Verwertung geplant ist. Es gilt zwar der Grundsatz, dass die Panoramafreiheit Vorrang gegenüber dem Eigentumsrecht hat, allerdings nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen:

  • das Foto muss von einem öffentlichen Raum aufgenommen worden sein (Straßen, Plätze, Wege), den alle ohne Zuhilfenahme von Hilfsmitteln erreichen können. Solche Hilfsmittel sind u.a. Leitern, Kräne, Aufzüge und ggf. sogenannte Selfie-Sticks.
  • Ein geschlossener Park, indem das Objekt sich befindet, fällt nicht unter die Kategorie allgemein zugänglich.
  • Das Objekt ist als „bleibend“ definiert, also kein temporär angebrachtes Kunstwerk.

Das Eigentums- oder Hausrecht kann im Falle der Panoramafreiheit nicht eingewendet werden, da durch die Abbildung keine Eigentumsbeeinträchtigung vorliegt, nicht in die Substanz der Sache eingegriffen wird.

Die Panoramafreiheit entfaltet ihre Wirkung, wenn die Aufnahmen kommerziell verarbeitet werden. Ein Veröffentlichen von Bildern in den sozialen Medien, Facebook & Co., auch wenn sie als privat gekennzeichnet sind, hat in jedem Fall einen wirtschaftlichen Hintergrund, da mit dem Hochladen automatisch Rechte an das Medium übertragen werden.

Auf Juraforum.de findet man einen sehr ausführlichen und informativen Artikel zum Thema „Panoramafreiheit“.

 

Ein gutes Foto bewegt – Mein Interview auf berufsfotografen.com

Kürzlich wurde ich von berufsfotografen.com gefragt, ob ich Interesse an einem Interview hätte, das dann auch auf meinem Profil auf berufsfotografen.com veröffentlich wird. Natürlich habe ich ja gesagt und Ihr könnt das Interview hier lesen.

Zum Interview

Fotoshooting: Wie läuft sowas eigentlich ab?

Du willst wissen, wie so ein (Portrait) Fotoshooting eigentlich abläuft? Stellst Du Dir Fragen wie: Was soll ich anziehen? Was muss ich mitbringen? Soll ich mich stärker schminken als sonst? Wieviel Zeit muss ich einkalkulieren?

Ich habe mal einige Infos zum Ablauf eines Shootings zusammengestellt und auch einen TfP Vertrag zum Download hinzugefügt. Hä? Was ist ein TfP Vertrag, wirst Du jetzt vielleicht fragen. Das ist der Vertrag, den ein Model und ein Fotograf immer dann abschließen, wenn sie beschließen ohne gegenseitige Vergütung in Form von Honoraren zusammenzuarbeiten.

Den Vertrag und jede Menge weitere Informationen zu (hoffentlich) allesn erdenklichen Fragen rund um ein Portrait Shooting beantworte ich auf dieser Seite:

 

Vollformat, APS-C und Cropfaktor einfach erklärt

Gehört haben es vermutlich die Meisten schon mal. Aber was bedeuten Begriffe wie Vollformat, APS-C und Cropfaktor, oder Cropkamera eigentlich genau? Dieser Artikel bringt hoffentlich etwas Licht ins Dunkel. Ich lasse es dabei nicht wissenschaftlich werden und beschreibe auch die dahinter stehende Physik nicht im Detail. Es geht nur darum, diese Begriffe möglichst einfach und verständlich zu erklären.

Was bedeutet eigentlich Cropfaktor?

Das Englische Wort „Crop“ kann man mit „Beschneiden“ übersetzen. In der Bildbearbeitung „cropped“ man ein Bild, wenn man den Ausschnitt verändert, das Bild also bescheidet. Und genau das macht eine „Cropkamera“ eben auch, nur gleich direkt in der Kamera beim aufnehmen des Bildes. Sie beschneidet das Bild um einen bestimmten Faktor, nämlich den Cropfaktor.

Einfach fotografieren lernen. Jetzt kostenlos starten

Unterschiedliche Brennweiten?

Gleich vorab eine Information zur Brennweite: Bei Wechselobjektiven, wie sie beim Systemkameras (Spiegelreflex oder Spiegellos) zum Einsatz kommen, ist die auf dem Objektiv angegebene Brennweite eine unveränderliche physikalische Eigenschaft des Objektivs.

Dies bedeutet: Hat ein Objektiv eine Brennweite von 50mm, dann ändert sich daran nichts. Egal ob man das Objektiv an eine Kamera mit kleinem (APS-C) oder großem (Vollformat) Sensor ansetzt. 50mm Brennweite bleiben 50mm Brennweite.

Sensorgrößen sind für den Cropfaktor verantwortlich, die eigentliche Brennweite eines Objektivs bleibt vom Sensorformat immer unberührt. Je nach Größe des Sensors in der Kamera ändert sich der verwendete Bildausschnitt. Die folgenden Bilder verdeutlichen das.

Dieses Bild wurde mit einem Vollformatsensor (Canon 6D MKII) bei 50mm aufgenommen.

50mm Vollformat

50mm an Vollformat

Dieses Bild wurde aus exakt der selben Entfernung mit dem gleichen 50mm Objektiv, aber mit einer Cropkamera (APS-C Sensor, Canon 80D) aufgenommen.

50mm an APS-C

Die Cropkamera hat bei gleicher tatsächlicher Brennweite scheinbar mehr Zoomfaktor. Genau genommen wird auf dem kleineren Sensor einfach nur ein Ausschnitt dessen abgebildet, was der Vollformatsensor abbildet.

Das folgende Bild zwigt das sehr deutlich. Der rote innere Rahmen zeigt den Bereich, der vom APS-C Sensor abgebildet wird. Das gesamte Bild den Bereich des Vollformat Sensors.

APS-C versus Vollformat

Übliche Bezeichnungen für Sensorformate

  • FX – (Nikon) – Kleinbildformat (oder Vollformat) 36 x 24 mm
  • DX – (Nikon) – Cropformat   23,7 x 15,6mm – Faktor 1:1,5
  • Kleinbild (Canon) – Kleinbildformat (oder Vollformat) 36 x 24 mm
  • APS-C (Canon) – Cropformat 22,2 x 14,8mm – Faktor 1:1,6
  • MFT oder M43 (z.B. Panasonic) – Micro-Four-Thirds – Faktor 1:2

Der APS-C-Sensor zum Beispiel einer Canon-DSLR der Reihen 1200D, 700D oder 70D ist kleiner als ein Sensor im Kleinbild-Format (oder eben umgangssprachlich Vollformat), wie ihn die Profimodelle 1Dx, die 5D Reihe oder auch die 6D verwenden. Die Sensordiagonale misst beim APS-C Sensor etwa 27 Millimeter, während das sogenannte Vollformat auf circa 43 Millimeter kommt. Das bedeutet, dass der APS-C-Sensor um den Faktor 1,6 kleiner ist als der Vollformatsensor.

 

 

Der Begriff Vollformat

Oft hört man den Begriff Vollformat, wenn von (Profi-)Kameras gesprochen wird, die den größeren Sensor haben.

Die Bezeichnung ist aber im Grunde nicht richtig, denn es gibt Kameras mit deutlich größeren Bildsensoren (z.B. Mittelformat).

Vollformat bezieht sich darauf, dass die hier gemeinte Kameragröße (Spiegelreflex) zu analogen Zeiten den klassischen Kleinbildfilm nutzte (24 x 36 mm) und die heutigen APS-C-Kameras eben einen kleineren Sensor haben. Man möchte also zwischen dem kleinen Sensor (APS-C/DX) und dem „vollen“ Format, wie ihn zum Beispiel die 5D-Reihe hat, unterscheiden. Korrekt(er) und vielleicht weniger missverständlich ist daher die Bezeichnung Kleinbildformat oder KB. Dennoch hat sich der Begriff Vollformat scheinbar eher durchgesetzt.

Objektive für APS-C und Vollformat

Wenn man es mal auf die reine Brennweitenwirkung reduziert und gewisse andere Faktoren außer acht lässt (weil es hierfür erst mal nicht wichtig ist), wirkt sich der Cropfaktor bei Teleobjektiven durchaus vorteilhaft aus, weil die Brennweite eben um den Cropfaktor „verlängert“ wird. So ist ein 200mm Teleobjektiv an einer Canon APS-C Kamera eben von seiner Wirkung her ein 320mm Tele (200mm x 1,6 = 320mm).

Bei Weitwinkelobjektiven hingegen geht durch die Reduktion des Ausschnitts einiges an „Weitwinkeligkeit“ verloren, weshalb es speziell für die kleineren APS-C-Sensoren Objektive gibt, die schon bei 8 mm Brennweite beginnen. Diese APS-C Objektive können dann auch nur an Kameras mit kleinem Sensor verwendet werden. Der erzeugte Bildkreis reicht nicht aus, um den Sensor einer Vollformatkamera auszuleuchten. Es entsteht eine starke schwarze Abschattung an den Rändern, die das Objektiv an der Sensorgröße unbrauchbar macht.

Aufgrund des kleineren Bildkreises können diese Objektive aber deutlich kompakter und günstiger gebaut werden. Gute APS-C Objektive sind für wenige Hundert Euro zu haben, wobei man bei Objektiven für Vollformat-Sensoren nicht selten deutlich über die 1.000 Euro Schwelle kommt. Abgesehen vom Preis sind diese Objektive dann auch noch deutlich schwerer und eben größer.

Merke: Man kann jedes Vollformat Objektiv an einer APS-C Kamera nutzen (Crop Faktor bedenken), aber ein APS-C Objektiv kann man nicht an einer Vollformat Kamera nutzen.

Und das ist eben beim Umstieg von APS-C zu Vollformat zu bedenken. Nicht nur der Kamera Body kostet mehr, man braucht möglicherweise auch komplett neue Objektive.

Bei Nikon ist es ein wenig anders: Dort können einige Kameras im FX-Format auf DX umgeschaltet werden (bzw. machen dies automatisch, wenn entsprechende Objektive angeschlossen werden). Allerdings wird dann der äußere Teil des Sensors einfach abgeschaltet und nur die Sensormitte verwendet.

Hier sieht man den Bereich des APS-C Sensors, der von einem APS-C Objektiv „ausgeleuchtet“ wird.

APS-C Objektiv an einer APS-C Kamera

APS-C Objektiv an einer APS-C Kamera

Hier sieht man den Bereich des Vollformat Sensors, der von einem APS-C Objektiv „ausgeleuchtet“ wird. Das Objektiv ist zu klein für den Sensor und es entstehen auf dem Bild dunkle Ecken.

APS-C Objektiv an Vollformat

APS-C Objektiv an Vollformat

Die beiden vorherigen Bilder sind natürlich nur grobe schematische Abbildungen, die das Prinzip verdeutlichen sollen.

APS-C oder Vollformat, was ist denn nun besser?

Eine etwas ketzerische Frage mit einer einfachen Antwort: Es kommt darauf an.

Es kommt nämlich wie fast immer darauf an, was Deine konkreten Anforderungen, Wünsche und Möglichkeiten sind.  Wenn Du möglichst hochwertig, professionell und ohne Rücksicht auf Kosten fotografieren willst, dann kannst Du schnell 10.000 Euro für eine Vollformatkamera und ein paar hochwertige und lichtstarke Objektive auf den Tisch legen. Für Fotografieeinsteiger, ambitionierte Amateure und sogar Profis in bestimmten Bereichen, reicht eine APS-C Ausrüstung aber meist vollkommen aus. Ich selbst habe lange Zeit professionell mit APS-C fotografiert.

Umgestiegen bin ich erst, als meine Anforderungen an Lichtstärke und Low-Light Eigenschaften deutlich gestiegen sind, weil ich verstärkt Events fotografiert habe. Und hier zeigt sich ein Vorteil des Vollformats ganz schnell und sehr deutlich: Es kann wesentlich besser mit schlechten Lichtsituationen umgehen und der Sensor verträgt deutlich höhere ISO Werte, ohne dabei dramatisches Bildrauschen zu erzeugen. Objektiv betrachtet erzeugt ein Vollformatsensor auch ein schöneres, oder stärkeres Bokeh (also die Unschärfe des Hintergrunds). Aber um ehrlich zu sein, wäre das alleine kein Grund für einen Umstieg gewesen. Das bekommt man durchaus vergleichbar mit APS-C Kameras hin, wenn man nicht Erbsen zählt und es sehr, sehr genau nimmt.

Links

 

Business Fotografie beeinflusst Ihr Unternehmensimage

Unternehmen positionieren sich mit Bildern nicht nur auf Plakaten und Broschüren, sondern auf Websites und den mobilen Endgeräten und damit in den Köpfen und dem Bewustsein ihrer Kunden, suchen neue Mitarbeiter oder stärken ihre Marke mit visuellen Botschafen. Dabei ist die Business-Fotografie auf keinen Fall langweilig oder gar spießig. Im Gegenteil: die Bildwelten der Firmen sollen Spaß machen, Produkte platzieren und im Idealfall auch Werte vermitteln sowie die Gefühle, Gedanken und Kaufentscheidungen der Betrachter beeinflussen. Fotografien und Bewegtbilder, die aus der Masse herausstechen, bleiben in Erinnerung, produzieren positive Emotionen und wirken wie ein visueller Ankerpunkt. Unternehmen, die wissen, wie man mit Bildern arbeitet, können so positiv in Erinnerung bleiben und ihr Image nachhaltig prägen.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag auf meiner Fotografie Website.